Suchen

Ulrich Peter Ritter, Professor an der J. W. Goethe – Universität in Frankfurt ist der festen Überzeugung, dass die Internet-Universität die Universitäten mehr verändern wird, als jede andere
Erfindung seit der Erfindung der Buchkunst durch Gutenberg.

http://www.wiwi.uni-frankfurt.de/professoren/ritter/publikation/int_uni_deutsch.pdf

Campus Innovation Hamburg

uni2020 am 3. Juni, 2010

Seit 2003 veranstaltet das Multimedia Kontor Hamburg jährlich die Campus Innovation. Ausgehend von den zentralen Themen digitales Studieren und digitale Hochschule hat sich die Campus Innovation als überregionales Expertenforum für die IT-basierte Transformation von Lehre, Forschung und Hochschulmanagement etabliert. Zugleich bietet die Campus Innovation eine Plattform für Best Practices und konkreten Erfahrungsaustausch.

http://www.campus-innovation.de/

Unter anderem findet sich dort auch ein Beitrag zum Thema “Hochschulen und Web 2.0″

http://www.campus-innovation.de/marketing_web20

Es geschieht noch viel zu selten, dass die Möglichkeiten der Vernetzung genutzt werden, die das Internet über das Lernen in traditionellen (und alles andere als überflüssigen) Kontexten hinaus bietet. Conectivism hat zu diesem Thema einen kleinen Film bei YouTube veröffentlicht: Networked Student, den ich hier einbette, weil er die Grundzüge der Vernetzung darstellt.

Hier findet E-Learning ohne E-Learning-Plattform statt, für die an vielen Schulen und Universität enorm viel Zeit (und teilweise auch Geld) investiert wird. Dabei verändern diese Angebote das traditionelle Lernen bislang kaum, außer dass die Aktivitäten ins Netz verlegt wurden.

Film:

Résumé: Vernetztes Lernen bietet im Kontext des Web 2.0 bislang nur von wenigen genutzte Möglichkeiten des Lernens, die Bildungsprozesse insgesamt offener zugänglich (demokratischer) gestalten. Hierbei helfen oft monolithische Lernumgebungen im Internet nur begrenzt weiter. Weit mehr Möglichkeiten bietet die Vernetzung auf unterschiedlichen Kanälen im Kontext des Web 2.0. Einzige Voraussetzung: Der Lernende muss bereit sein, vom Wissenskonsumenten zum Wissenskonstrukteur zu werden und selbst aktiver Teil solcher Netzwerke werden.

Wieso studieren, Papa?

AR am 14. Mai, 2010

Eine meiner Meinung nach gelunge fiktive Diskussion zwischen Vater und Sohn.

Was soll man einem Jugendlichen auch antworten, wenn er oder sie fragt: Wieso studieren, Papa? Alles, was ich brauche, ist ein internetfähiges Handy und eine Datenflatrate. Damit finde ich in Sekundenschnelle Antworten auf alle Fragen. Nur ein Wort: W i k i p e d i a.

Alleiniges Abkupfern von “Wissen” von Wikipedia und Co kann und vorallem darf nicht alles sein! Wo soll das hinführen? Jeder erklärt sich selbst zum Experten auf Grund von imitierten Informationen aus freien Enzyklopädien, die dann als “Wissen” vermittelt werden sollen. Nur “Copy & Paste” von bereits vorhandenen fremdem Wissen führt doch genau ins Gegenteil. Die eigenständige Kompetenz und das Urteilsvermögen verkümmern nach und nach.

Man sollte dadurch doch gerade inspiriert werden sich seines eigenen Verstandes nutzbar zu machen. Persönliche Weiterentwicklung, Disziplin und erarbeitetes Fachwissen müssen berücksichtigt werden.

http://www.netzwelt.de/news/78102-verkehrte-netzwelt-studieren-vs-wikipedia.html

Hier wird meiner Meinung nach gut beleuchtet wo man im Grunde ansetzen muss. Es gibt einfach viel zu viel Wissen auf der Welt, welches täglich zunimmt. Die Frage ist nur, ob diese Flut von Informationen überhaupt brauchbar ist, man wirklich alles davon braucht. Sicherlich nicht. Blos stellen uns Google und Wikipedia aber genau diese Flut von Informationen zur Verfügung. Die Betonung liegt hier eindeutig bei Informationen. Google und Wikipedia bieten kein Wissen an, sondern nur Informationen. Das alleinige Lesen eines Artikel auf Wikipedia beispielsweise verbreitet keinerlei Wissen. Wissen entsteht erst dadurch, dass man diese Informationen in einen bestimmten Kontext stellt. Besser gesagt dadurch, dass man sich diese Informationen als Wissen aneignet.

Daher ist es ebenso wichtig zu differenzieren welche Informationen überhaupt brauchbar sind. Es ist sicherlich gefährlich, wenn man sich lediglich auf Google und Wikipedia verlässt. Vereinzelte Falschinformationen sind leider unumgänglich.

Daher ist es wichtig durch Kompetenzen diese Informationen zu filtern, sie zu Wissen zu machen bzw. diese Kompetenzen zu fördern. Stichwort “Medienkompetenz”. In dieser Hinsicht muss der Umgang mit dem Internet so fürh wie möglich erlernt werden. Beispielsweise schon in der Schule. Dort wird sich teilweise noch zu streng auf den Umgang mit dem PC konzentriert.

Es ist ja leider nicht verwunderlich, dass viele junge Menschen Wikipedia und Co für unantastbar halten, dass alle Informationen der Wahrheit entsprechen und demnach auch bei Referaten, Aufgaben, etc genutzt werden. Wer kennt das nicht persönlich. Aber gerade das selbstständige Navigieren durch diese Masse von Informationen muss frühzeitig erlernt werden, um vorallem auch das persönliche Urteilsvermögen zu stärken. Immerhin war ja auch nicht immer alles, was der Lehrer damals verkündete, auch richtig.

E-learning

masc am 11. Mai, 2010

Werner Stangl ist Assistenzprofessor am Institut für Psychologie und Pädagogik an der Sozial- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Johannes-Kepler-Universität Linz, sowie mitwirkender an der Gestaltung der Fern-Universität Hagen.
Er betreibt eine Homepage zur Unterstützung der universitären Lehrtätigkeit, der Begleitung von einschlägigen Publikationen  und der allgemeinen Verbreitung fundierten psychologischen Wissens.

Hier äußert er sich über folgende These aus einer Aussendung zu einer einschlägigen Tagung aus dem Jahr 2008 kritisch und durchleuchtet die tatsächlichen Lehrkompetenzen des Web 2.0 mit dem Schwerpunkten E-Learning:

Die neuen Technologien des Web 2.0 verändern unsere Lehr- und Lernprozesse. SchülerInnen und Studierende haben Zugang zu einer Vielfalt von Informationsquellen und tauschen Erfahrungen und Fotos in virtuellen Communities  und Online Tagebüchern aus. Individualisierung, Demokratisierung und Selbstinszenierung prägen diese Informationsprozesse. Für die sogenannte „Net Generation“ sind Internet und neue Medien ein Teil des täglichen Lebens. Didaktische Konzepte und das Rollenverständnis von Lehrenden, LehrerInnen und Lernenden sind in einem Wandel begriffen. Lehrende an Hochschulen und Schulen stehen vor der Herausforderung, die neue Generation adäquat zu unterrichten, die neuen Technologien des Web 2.0 kritisch zu hinterfragen und über eine mögliche Integration in die Lehre zu entscheiden. Fragen nach organisationeller und strategischer Einbettung von E-Learning an Hochschulen und nach dem Umgang mit Urheberrecht und Plagiatismus treten in den Vordergrund.

http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/LERNEN/Elearning.shtml

Heutzutage mag mancher denken, Wissen sei auch ohne Lernen jederzeit verfügbar. Doch das stimmt so nicht, denn Wissen umfasst mehr als nur reine Informationsaufnahme aus Büchern und anderen Medien. Welche Rolle das Internet dabei spielt, beleuchtet diese Folge des Handelsblatt IT-Podcasts.

Wolfgang Rodulph beschäftigt sich in seinem IT-Podcast mit der Frage: “Machen Google und Wikipedia dumm?”. Hier wird vorallem auch beleuchtet inwiefern die bereitgestellten Informationen durch persönliche Kompetenzen und durch das persönliche Urteilsvermögen zu Wissen angeeignet werden sollte.

Hier wird meiner Meinung nach gut beleuchtet wo man im Grunde ansetzen muss. Es gibt einfach viel zu viel Wissen auf der Welt, welches täglich zunimmt. Die Frage ist nur, ob diese Flut von Informationen überhaupt brauchbar ist, man wirklich alles davon braucht. Sicherlich nicht. Blos stellen uns Google und Wikipedia aber genau diese Flut von Informationen zur Verfügung. Die Betonung liegt hier eindeutig bei Informationen. Google und Wikipedia bieten kein Wissen an, sondern nur Informationen. Das alleinige Lesen eines Artikel auf Wikipedia beispielsweise verbreitet keinerlei Wissen. Wissen entsteht erst dadurch, dass man diese Informationen in einen bestimmten Kontext stellt. Besser gesagt dadurch, dass man sich diese Informationen als Wissen aneignet.

Daher ist es ebenso wichtig zu differenzieren welche Informationen überhaupt brauchbar sind. Es ist sicherlich gefährlich, wenn man sich lediglich auf Google und Wikipedia verlässt. Vereinzelte Falschinformationen sind leider unumgänglich.

Daher ist es wichtig durch Kompetenzen diese Informationen zu filtern, sie zu Wissen zu machen bzw. diese Kompetenzen zu fördern. Stichwort “Medienkompetenz”. In dieser Hinsicht muss der Umgang mit dem Internet so fürh wie möglich erlernt werden. Beispielsweise schon in der Schule. Dort wird sich teilweise noch zu streng auf den Umgang mit dem PC konzentriert.

Es ist ja leider nicht verwunderlich, dass viele junge Menschen Wikipedia und Co für unantastbar halten, dass alle Informationen der Wahrheit entsprechen und demnach auch bei Referaten, Aufgaben, etc genutzt werden. Wer kennt das nicht persönlich. Aber gerade das selbstständige Navigieren durch diese Masse von Informationen muss frühzeitig erlernt werden, um vorallem auch das persönliche Urteilsvermögen zu stärken. Immerhin war ja auch nicht immer alles, was der Lehrer damals verkündete, auch richtig.

http://www.handelsblatt.com/media/it-podcast/it-podcast-mit-wolfgang-rudolph-machen-google-und-wikipedia-dumm;2485799

Wie sieht die Uni der Zukunft aus?

Detlef Berentzen berichtet in einem Audiobeitrag vom TAZ-Bildungskongress in Berlin.

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/impuls/rueckschau/-/id=1856956/nid=1856956/did=6320898/pv=mplayer/vv=popup/13yoy78/index.html

Im Rahmen dieser Homepage sollen die Meinungen der Bürgerinnen und Bürger zu den verschiedenen vorgestellten Planungsszenarien der Universität sowie der allgemeinen Entwicklung des Wissenstandorts Hamburg Berücksichtigung finden.

http://www.zukunft-uni.hamburg.de

Eine Studie der TUM-Tech GmbH zum Thema :

Eine Vision: Handlungs- und Ordnungsprinzipien für Universitätsinstitutionen in
Deutschland

http://www.tumtech.de/_resources/dynamic/hauptbereich/konzepte_und_expertisen/studie_universitaet_der_zukunft.pdf

Welche Universitäten wollen wir?

uni2020 am 5. Mai, 2010

Das Zukunftslabor der “taz” widmet sich der Frage: Welche Universitäten wollen wir? Hören Sie hier außerdem eine Aufzeichnung der Diskussion mit Antje Kühne (Tagesspiegel), Chrisitan Füller (taz), Jacqueline Boysen (Deutschlandradio) und Martin Spiewak (Die Zeit).

http://wissen.dradio.de/index.39.de.html?dram:article_id=2341&sid=