Die ersten 10 Seiten sind durchgelesen und haben einige Erkenntnisse gebracht.
ePortfolios sollen dazu dienen, in der Didaktik zu einer besseren Leistungsbewertung, Dokumentation von Kompetenzen und Reflexionsprozessen führen. Nebenbei sind sie auch der Medienkompetenz dienlich.
Was müssen aber die Rahmenbedingungen sein, damit das problemlos geht?
Für uns interessant ist, dass für die Unterstützung im Studium so genannte Reflexionsportfolios in erster Linie Sinn machen.
„Reflexionsportfolio (Bildungsportfolio):
a) Lernportfolio: Dieser Portfoliotyp ist auf die (innere) Entwicklung der Portfolioersteller/-innen ausgerichtet. Eigentümer/-innen und Ersteller/-innen sind identisch und die Intentionen für die Führung dieses Portfolios sind hauptsächlich intrinsisch motiviert, werden also von den Eigentümer festgelegt. Ein Kennzeichen des Lernportfolios ist es, dass die Aufgabenstellungen und Übungen selbst generiert werden. Reflexionen finden meist als Selbstevaluierungen statt.
b) Beurteilungsportfolio: Zwar hat dieser Portfoliotyp viele Ähnlichkeiten mit dem Lernportfolio, unterscheidet sich aber in zwei wesentlichen Eigenschaften: So wird das Portfolio speziell als Instrument zur Beurteilung von einer (Bildungs-)Institution verwendet und sowohl die Lernaufgabe als auch die Beurteilungs- und Bewertungskriterien werden von außen vorgegeben. “
Entwicklungs- und Präsentationsporfolios eignen sich nach dem Studium.
Da ePortfolio-Software viele Funktionen hat, kann man sie vielseitig einsetzen, aber nicht alles für jeden Zweck. Dafür hat Herr Baumgartner ein Bewertungssystem für ePortfolios entwickelt.
Für die ausführliche Tabelle siehe Seite 10 der PDF.
Um kurz zu den Ergebnissen zu kommen, sind Mahara und PebblePad die einzigen beiden der Vorgestellten Software, die überall mindestens 2 (von 3) Punkten erzielt haben. Pebblepad geht einen sehr eigenwilligen Weg, da es auf herkömmliche Homepage-Strukturen verzichtet. Für Reflexion und Prüfen ist als einziges Taskstream der Spitzenreiter,liegt aber bei Administration hinten.
Wenn man nun in Betracht zieht, dass Taskstream und PebblePad kommerzielle Software ist (obwohl nicht sehr teuer), wird man doch zu erst zur OpenSource Alternative Mahara greifen.