Posts Tagged ‘Mahara’

Bologna und Web 2.0

Sunday, May 16th, 2010

Wie kann man das vereinen? Das ist die Frage der Fragen, denn einerseits ist man vollgeladen vom Bachelor und andererseits ist Web 2.0 spannend.

“Das Credit Point-System erhöht das Aufkommen von Prüfungssituationen. Diese müssen aus Effizienzgründen so erfolgen, dass man sie im Lehrbetrieb auch bewältigen kann: Wissensabfragen mit raschen Korrekturmöglichkeiten sind dann die Verfahren der Wahl.

Studierende haben den legitimen Anspruch, gute Noten zu erzielen, um später auf dem Bewerbermarkt punkten zu können; also verlangen sie nach Lehr-Lernszenarien, die sie auf Prüfungen gut vorbereiten. Projektarbeit in Gruppen, Reflexion in Weblogs, Lernen mit Podcasts und andere Web 2.0-affine Aktivitäten mögen dann zwar interessant und anwendungsorientiert sein, wenn sie aber nicht zur Art der er- warteten Leistungserfassung passen, werden sie von Studierenden abgelehnt

Wie man das nun zusammenbringen soll beschreiben

Gabi Reinmann, Thomas Sporer & Frank Vohle in ihrem Artikel:

http://www.imb-uni-augsburg.de/files/Web%202.0%20und%20Bologna_E-University_preprint.pdf


electronicportfolios.org

Sunday, May 16th, 2010

Diese Seite von Dr. Helen Barrett hat sehr viel Informationen, was ePortfolios überhaupt sind, was der ePortfolio-Prozess ist (unbedingt in FAQ gucken), wie man sie nutzen kann und viele Links zu weiteren Seiten, z.B. Videotutorials, wie man E-Portfolios mit google-Apps aufsetzt.

http://electronicportfolios.com/

Ein sehr guter Ausgangspunkt für die Information.

ePortfolio Software – Mahara

Friday, May 14th, 2010

Angrenzend an die letzten beiden Posts von Alex möchte ich einige interessante Links zu der Open-Source-Software Mahara beifügen.

Als aller erstes ist mir ein PDF-Dokument aufgefallen, indem eine Evaluation von E-Portfolio-Software durchgeführt wurde, mit dem Zweck eine Empfehlung für Hochschulen abgeben zu können.

http://www.peter.baumgartner.name/material/reference/evaluation_eportfolio_software_poster.pdf

Mahara schneidet hier insgesamt als viert beste E-Portfolio-Software von insgesamt 12 getesteten Tools ab.

Besonders gut schneidet Mahara in den beiden Testkriterien “Sammeln, Organisieren, Selektieren” und “Darstellen und Publizieren” ab. Außerdem benötigt Mahara nur einen geringen einmaligen Vorbereitungsaufwand.

Zu dem Testkriterium “Sammeln, Organisieren, Selektieren” zählen die Punkte einfacher Dateiimport, komfortabler Datenimport, Suchen, Sequenzieren und Filtern, Annotationen zu Daten, Aggregieren (Integration von Daten über Feeds) und die Versionskontrolle von Dateien.
Bei dem Kriterium “Darstellen und Publizieren” wurden folgende Punkte getestet: Zugriffskontrolle durch den User /die Userin, Anpassung der Darstellung: Layout, Anpassung der Darstellung: Design, Veröffentlichung mehrerer Portfolios bzw. Sichten.

Im weiteren Verlauf meiner Recherche habe ich einen Erfahrungsbericht aus dem Projekt “Lebenslanges Lernen – Medien und Senioren/innen” gefunden. Auf diesen möchte ich hier nicht näher eingehen, da ich ein weiteres Dokument gefunden habe, indem eher auf unsere Situtation an der Uni eingegangen wird. Trotzdem ist dieser Erfahrungsbericht aus meiner Sicht sehr lesenswert.
http://websquare.imb-uni-augsburg.de/files/Dokumentation_E-Portfolio_Medien_und_Senioren.pdf, Kapitel 4

Nun möchte ich auf ein weiteres Dokument eingehen (Pilotierung der E-Portfolio-Software Mahara).
http://www.zlf.uni-frankfurt.de/portf/bilder_dokumente/Pilotierung_von_Mahara.pdf

Bei dieser Pilotierung an der Universität Frankfurt wurde Mahara semesterbegleitend in einem Seminar eingebunden und getestet. Nach der Pilotierung wurde Mahara als eine sehr flexible und von der Teilnehmeraktivität abhängige Software angesehen. Allerdings wurde von Lehrenden und Studierenden ein zusätzlicher Arbeitsaufwand durch den Einsatz einer solchen Software festgestellt.

Bisher habe ich nur sehr wenig negative Aussagen über Mahara und dessen Funktionalitäten gelesen. Ich werde weiterhin recherchieren und berichten…

Beste ePortfolio Software

Saturday, May 8th, 2010

Die ersten 10 Seiten sind durchgelesen und haben einige Erkenntnisse gebracht.

ePortfolios sollen dazu dienen, in der Didaktik zu einer besseren Leistungsbewertung, Dokumentation von Kompetenzen und Reflexionsprozessen führen. Nebenbei sind sie auch der Medienkompetenz dienlich.

Was müssen aber die Rahmenbedingungen sein, damit das problemlos geht?

Für uns interessant ist, dass für die Unterstützung im Studium so genannte Reflexionsportfolios in erster Linie Sinn machen.

Reflexionsportfolio (Bildungsportfolio):

a) Lernportfolio: Dieser Portfoliotyp ist auf die (innere) Entwicklung der Portfolioersteller/-innen ausgerichtet. Eigentümer/-innen und Ersteller/-innen sind identisch und die Intentionen für die Führung dieses Portfolios sind hauptsächlich intrinsisch motiviert, werden also von den Eigentümer festgelegt. Ein Kennzeichen des Lernportfolios ist es, dass die Aufgabenstellungen und Übungen selbst generiert werden. Reflexionen finden meist als Selbstevaluierungen statt.

b) Beurteilungsportfolio: Zwar hat dieser Portfoliotyp viele Ähnlichkeiten mit dem Lernportfolio, unterscheidet sich aber in zwei wesentlichen Eigenschaften: So wird das Portfolio speziell als Instrument zur Beurteilung von einer (Bildungs-)Institution verwendet und sowohl die Lernaufgabe als auch die Beurteilungs- und Bewertungskriterien werden von außen vorgegeben. “

Entwicklungs- und Präsentationsporfolios eignen sich nach dem Studium.

Da ePortfolio-Software viele Funktionen hat, kann man sie vielseitig einsetzen, aber nicht alles für jeden Zweck. Dafür hat Herr Baumgartner ein Bewertungssystem für ePortfolios entwickelt.

Für die ausführliche Tabelle siehe Seite 10 der PDF.

Um kurz zu den Ergebnissen zu kommen, sind Mahara und  PebblePad die einzigen beiden der Vorgestellten Software, die überall mindestens 2 (von 3) Punkten erzielt haben. Pebblepad geht einen sehr eigenwilligen Weg, da es auf herkömmliche Homepage-Strukturen verzichtet.  Für Reflexion und Prüfen ist als einziges Taskstream der Spitzenreiter,liegt aber bei Administration hinten.

Wenn man nun in Betracht zieht, dass Taskstream und PebblePad kommerzielle Software ist (obwohl nicht sehr teuer), wird man doch zu erst zur OpenSource Alternative Mahara greifen.